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Sonntag, 1. Februar 2015

Story-Pics 2014 - Meine Geschichte





Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
Schnapp-Wort-Story ohne Namen aus dem letzten Jahr. Was es damit auf sich hat, kann man hier bei Always Sunny nachlesen. Viel Spaß! 

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So sah es ein ganzes Jahr lang jede Woche einmal aus wenn ich, so wie einige andere Teilnehmer auch, einen Beitrag zu Sunnys Aktion "Story-Pics 2014" gepostet habe.

52 Wörter habe ich gespendet, und zwar diese hier:

Schnecke, Änderungsschneiderei, Handbewegung, Schweinerei, Ohrläppchen, Blumenzwiebeln, Unikat, Flaschenverschluss, Überraschungsbesuch, Familienfeier, Hüftgold, Traumberuf, Siegerehrung, Froschkönig, Sprichwort, Gänsemarsch, Biofleisch, Augenblick, Lieblingsblume, Werbung, Milchreis, Gruppenzwang, Gemeinheit, Irreführung, Dorfkneipe, Kopfstand, Wohnzimmerlampe, Hundefutter, Leseratte, Hirnforscher, Volksverdummung, Warnschild, Maßstab, Rückzug, Kakerlake, Arbeitsplatz, Sonntagsbraten, Zündschloss, Geburtstagstorte, Durchsetzungsvermögen, Türsteher, Kreativität, Seifenblasen, Demonstration, Besitz, Stimmung, Skulptur, Haarspalterei, Perfektion, Weisheit, Rolltreppe

Mein Schreiberling hat daraus eine schöne und spannende Geschichte gebastelt, die ich natürlich sofort hier für alle veröffentlichen möchte. Wer mein Schreiberling war, bleibt allerdings noch geheim!

Viel Spaß beim Lesen, und mein Schreiberling freut sich sicher über eure Kommentare! Und ich mich natürlich auch!

Trick 17

Ich hasse Überraschungsbesuche, besonders diejenigen, die in eine seit Monaten geplante Familienfeier platzten. Doch genau so eine Gemeinheit erlebte ich am Ehrentag meiner Mutter. Ich kehrte gerade vom Bäcker zurück, bei dem ich eine gigantische Geburtstagtorte geordert hatte. Hüftgold pur in drei Etagen. Zum 70. Geburtstag musste man für Stimmung unter den Gästen sorgen. Die Einladungskarten, die ich mit viel Kreativität entworfen und gebastelt hatte, waren seit Wochen verschickt, Mamas Lieblingsblumen bestellt und alles lief nach Plan. Ich klopfte mir selbst dafür auf die Schulter. Das Sprichwort Der frühe Vogel fängt den Wurm traf auf einen Großteil meines Lebens zu. Aber als ich das vor der Tür geparkte Auto von Onkel Ernst entdeckte, platze der Traum von einer perfekten Party wie eine Seifenblase. Ich rang lange mit mir, ob ich Onkel Ernst und Tante Gunilla zur Feier einladen musste. Die wenigen Male, die wir uns im Leben getroffen hatten, blieben mir nicht ein einziges Mal als schön in Erinnerung. Auch Mutter schimpfte regelmäßig über deren Verhalten.
»Die sollten sich was schämen! Kommen hier vorbei, als schuldeten sie mir kein kleines Vermögen, schlingen unseren Sonntagsbraten herunter und beschweren sich hinterher darüber, dass es kein Biofleisch war. Für diese Schweinerei serviere ich ihnen beim nächsten Besuch Hundefutter, das schwöre ich dir, Sabine«, hatte Mama das letzte Mal wütend erklärt. Im Leben hatte ich bereits einige Demonstrationen von Mutters Durchsetzungsvermögen bekommen, weshalb mir klar war, dass sie die bucklige Verwandtschaft auch während der nächsten Stippvisite keineswegs mit Tiernahrung abspeisen würde. Nach kurzen Gewissensbissen war meine Gästeliste durchaus ohne die Namen Ernst und Gunilla ausgekommen. Eigentlich hätte das Warnschild vorm geistigen Auge in dem Augenblick auftauchen müssen, als ich die Entscheidung fällte. Manche Menschen sind wie Kakerlaken, sie riechen es sofort, wenn es etwas zu essen und zu feiern gibt. Du kannst einen Kopfstand machen und mit den Ohrläppchen wackeln, es bleibt eine Tatsache.
Einen kurzen Moment dachte ich an Rückzug, um der vertrackten Situation zu entkommen. Was sprach gegen ein gemütliches Bier in der Dorfkneipe? Der nicht ganz unwichtige Umstand, dass meine Mutter nichts von ihrer Feier ahnte, ließ mich wie eine Schnecke auf unser Haus zugehen. Zum Glück schien ich rechtzeitig zu sein, denn meine Verwandtschaft saß noch im Wagen und beschäftigte sich mit irgendetwas, dass ich nicht genau erkennen konnte. Im Näherkommen beobachtete ich, wie sie einen kleinen Gegenstand befingerten. Mir wurde heiß und kalt und ich hatte keine Ahnung, wie ich die beiden loswerden konnte, bevor sie Lunte rochen. Meine Gedanken jagten hinauf und hinab, wie eine mächtig in Fahrt gekommene Rolltreppe. Mich als Türsteher vor dem eigenen Zuhause zu postieren, war nicht gerade das, was man einen Traumberuf nennt. Doch ich war wild entschlossen, die beiden wieder loszuwerden und unseren Besitz in Form eines Festessens vor ihnen zu verteidigen. Würden sich Geschichten aus der Werbung als wahr erweisen und keine Volksverdummung darstellen, müsste ich mir nun lediglich einen Kaugummi in den Mund stecken, um eine super Idee zu erhalten. Doch genau wie das Märchen vom Froschkönig erwies sich die meine als Irreführung der Konsumenten. Ich besaß weder einen Kaugummidragee noch eine goldene Kugel, mit deren Hilfe ich die beiden mit Gewissheit von ihrer Abreise hätte überzeugen können.
Vorsichtig klopfte ich an die Autoscheibe. Onkel Ernst riss erschrocken die Hand nach oben ans Zündschloss und kurbelte wenig später das Fenster herunter, nachdem er sich von seinem Schreck erholt hatte.
»Was macht ihr beiden hier?«
»Na deiner Mutter zu ihrem Wiegenfest gratulieren, was sonst«, fragte Gunilla säuerlich.
»Ich dachte nicht, dass ihr beiden daran denkt. Ihr wart seit Jahren nicht mehr zu ihrem Geburtstag bei uns.«
Mit einer entschuldigenden Handbewegung erklärte die Tante: «Es gab einige Umstrukturierungen am Arbeitsplatz. Die Firma wird den Standort wechseln, zuerst fürchteten wir, ich müsse für das letzte Dienstjahr noch in eine andere Stadt umziehen, aber dann ergab sich eine bessere Lösung. Ich bin nun im Ruhestand.«
Hierzu sollte der geneigte Leser wissen, dass mein Onkel Ernst mit Gunilla eine Frau heiratete, die viel jünger als er selbst ist. Sie ist ein echtes Unikat. So ausgeprägte Eigenliebe und Ignoranz Mitmenschen gegenüber findet man eher selten. Er lernte sie in einer Änderungsschneiderei kennen, in die er seine verdreckten Kittel brachte, wenn er mal wieder eine undefinierbare Skulptur vollendet hatte. Er zeigte uns bei einem Besuch Fotos seiner Werke, die mich höchstens entfernt an eine Wohnzimmerlampe oder Blumenzwiebeln erinnerten, nie aber an das, was er sich dabei gedacht hatte. Vermutlich bin ich selbst jedoch kein Maßstab in der Beurteilung von Kunstwerken anderer. Meine eigenen Kreationen sind vermutlich für den einen oder anderen Betrachter auch nur buntes Wirrwarr. Doch habe ich viele Fans, die sich daran erfreuen, dass ich mich niemals einem Gruppenzwang unterwarf und deshalb nicht nur das auf Leinwand bringe, was als eindeutig erkennbar durchgeht. Ich male stets nach Gefühl und Stimmung, jeder Hirnforscher wäre beglückt, meine Werke zu analysieren. Dies tut jedoch nichts zur Geschichte, die ich eigentlich erzählen möchte, es grenzt an Haarspalterei, wenn ich noch weiter aushole.
Onkel Ernst und Tante Gunilla stiegen unter deutlich vernehmbarem Ächzen aus dem Auto und schritten im Gänsemarsch auf unser Haus zu.
Panisch rannte ich ihnen voraus und postierte mich vor der Eingangstür. Ganz nach der Devise ‚Du kommst hier nicht rein’, machte ich mich breit und stemmte die Hände in die Hüften.
Gunilla kam mit verkniffenem Gesichtsausdruck auf mich zu und keifte: „Was soll das denn jetzt werden. Wir sind eine Ewigkeit gefahren. Ich habe Durst und Hunger. Außerdem möchte ich dem Geburtstagskind gratulieren. Was stehst du hier herum?«
‚Denk nach, denk nach’ hallte es in meinem Hirn, doch war ich weit von einem erlösenden Klick entfernt, der meine Ideen in die richtige Richtung lenkte.
»Aus dem Weg«, polterte nun auch Onkel Ernst.
»Ihr könnt gerne später vorbei kommen. Da ihr versäumt habt, euren Besuch telefonisch anzumelden, muss ich euch nun mitteilen, dass es Mutter gar nicht gut geht. Sie liegt im Bett und isst nur Milchreis, weil sie von einer hochansteckenden Magen-Darm-Grippe außer Gefecht gesetzt wurde.«
Einen kurzen Moment lang schien es, als habe mich diese aus dem Ärmel geschüttelte Ausrede bereits das Ziel erreichen lassen. Tante Gunilla formte ein enttäuschtes Oh mit ihren Lippen, drehte sich angewidert um und trat zur Seite. Meinen Onkel jedoch konnte die Horrorgeschichte kaum davon abhalten, weiterhin Einlass zu begehren.
»Dann fällt der Geburtstagskuss eben aus und wir achten auch sonst darauf, ihr nicht zu nahe zu kommen. Gibt es eigentlich gar keine Feier?«, fragte meine Tante linkisch und ich ahnte, dass die beiden genauestens Bescheid wussten.
»Würdest du gerne eine Party ausrichten, wenn du auf der Toilette nicht recht entscheiden kannst, in welche Richtung du dich zuerst drehen sollst?« Mein Ton wurde rasch aggressiver als ich beabsichtigte, denn momentan war ich mit meiner Weisheit am Ende. So leicht ließen die beiden sich wohl doch nicht abwimmeln.
„Ist es tatsächlich so arg“, fragte Tante Gunilla und schien ein wenig ängstlich zu sein.
„Glaubst du etwa, ich binde euch hier einen Bären auf? Ich würde euch liebend gerne hereinbitten, um gemeinsam auf das Geburtstagskind anzustoßen. Leider habe ich viel zu viel Angst davor, euch beide hinterher ins Hospital bringen zu müssen.“
Gunilla zog am Mantelärmel von Onkel Ernst. Dieser dachte jedoch nicht im Entferntesten daran, kampflos aufzugeben.
„Seit wann ist sie krank? Ich schätze, ihr hattet eine Feier geplant?“
Meine Gedanken stecken so fest wie der Plastikeinsatz im Flaschenverschluss. ‚Worauf will er hinaus? Konnte ich die beiden mit einem Carepaket loswerden?‘ Einen Versuch würde ich wagen müssen.
„Seit gestern, ich komme eben von der Bäckerei, wo ich die Geburtstagstorte zum Glück noch abbestellen konnte. Die Platten waren so gut wie fertig und stehen in Cellophan verpackt im Kühlschrank. Soll ich euch was als Wegzehrung für die Rückfahrt bringen?“
„Rückfahrt? Nein! Wir werden selbstverständlich mit hineingehen, um meiner Schwester einen Besuch am Krankenbett abzustatten.“
Ich hörte, wie sich hinter uns das Schlafzimmerfenster meiner Mutter öffnete, und hielt die Luft an. Nun würde sich entscheiden, ob wir die beiden loswurden und es zu unserer Siegerehrung käme, oder ob Mama alles vermasselte.
Mit einer kränklichen Stimme, die ich augenblicklich als schauspielerische Maßnahme enttarnte, fragte sie: „Gab es ausreichend Elotrans in der Apotheke?“
„Ja, zum Glück, ich bringe es dir sofort nach oben. Ich soll dir übrigens von ihm ausrichten, dass er die Meldung ans Gesundheitsamt abgeschickt hat.“
Mutter schaute einen Moment verdutzt, also sprach ich rasch weiter: „Er sagte, er sei fraglos nicht verkehrt, bei einem so ausgeprägten Krankheitsbild an Salmonellen zu denken. Man könne die Mitteilung jederzeit zurückziehen, wenn sich das Laborergebnis als negativ erweist. Vorsicht Porzellankiste und so», ich zwinkerte ihr unauffällig zu.
Als ich mich wieder nach Onkel und Tante umdrehte, saß Gunilla bereits im Wagen. Auch Onkel Ernst schien es eilig zu haben. Er winkte hinauf, rief „Gute Besserung“, schüttelte mir die Hand mit den Worten: „Dann ein anderes Mal“, und ging zum Auto. Ich nickte freundlich lächelnd und sah aus dem Augenwinkel ein weiteres Fahrzeug auf unser Haus zufahren. Ich erkannte schockiert, dass darin zwei geladene Gäste saßen. Mit einer ausladenden Armbewegung Richtung Nachbarhaus rannte ich nach drinnen, wo Mutter bereits mit einem schelmischen Grinsen wartete.
„Sind Salmonellen meldepflichtig?“
Ich nickte: „Hab ich gerade vor ein paar Tagen gelesen.“
„Zum Glück beherbergt dieses Haus eine Leseratte, ich wäre Ernst und Gunilla gnadenlos ausgeliefert gewesen.“ Sie küsste mich auf die Stirn.
„Ohne deine Frage, die du aus dem Fenster gerufen hast, wäre ich nie drauf gekommen. Das nennt man wohl Teamwork in Perfektion“, erklärte ich ihr verlegen grinsend, als es an der Tür klopfte.

Ob wir gewannen, oder unsere Verwandtschaft die Lunte im letzten Moment roch, bleibt Ihrer Phantasie überlassen. Als kleiner Tipp sei noch erwähnt, dass meine Tante jeden Sehtest mit Bravour besteht.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Story-Pics 2014 #52


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
Schnapp-Wort-Story ohne Namen aus dem letzten Jahr. Was es damit auf sich hat, kann man hier bei Always Sunny nachlesen. Viel Spaß! 
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Ende gut, alles gut!?

Aus, vorbei, das ist die letzte Ausgabe der Story-Pics 2014!
Es war phänomenal, großartig, kreativ, anregend, informativ, spannend, lustig und noch vieles mehr. 
Und mir hat es ganz besonders viel Spaß gemacht! Warum das so war kann ich jetzt noch nicht verraten, das erfahrt ihr vielleicht im neuen Jahr...:-)


Ein besonderer Dank gilt natürlich Sunny, die nicht nur diese grandiose Idee hatte, sondern auch das Projekt über das ganze Jahr so verlässlich betreut hat, und immer alles im Blick hatte. 

Sunny, du bist einfach Spitze!

Für uns Schreiberlinge gibt es allerdings jetzt noch ein kleines bisschen Arbeit. Und obwohl ich zwischendurch schon Panik hatte weil mein Kopf völlig blockiert war und noch nicht mal unbrauchbare Ideen geliefert hat, bin ich jetzt doch zuversichtlich, dass was Brauchbares dabei herauskommen wird. Genauso gespannt wie auf meine und alle anderen Geschichten bin ich auf eure Reaktionen und hoffe natürlich sehr, dass ihr zufrieden sein werdet. 

Aber ihr müsst ja sowieso nehmen was ihr kriegt :-). 
Und genau daran möchte ich mich im neuen Jahr auch so oft es geht erinnern. Das zu nehmen, und mit dem zufrieden zu sein, was ich bekomme. Bzw. das zu sehen was ist, und nicht das, was ich stattdessen vielleicht lieber hätte.  

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Das Jahr neigt sich also dem Ende zu, wie man so sagt. Endzeitstimmung, das zieht mich immer irgendwie runter, und die Dunkelheit trägt auch einen Teil dazu bei. Ich stelle mir lieber vor wie es ist wenn es dann wieder aufwärts geht. 
So wie hier auf dem Foto, und oben hinter der hellen Tür wartet das neue Jahr und hoffentlich ganz viel von dem, was sich jeder Einzelne von uns wünscht. Und natürlich unsere Geschichten und dann eine neue Aktion, die sicher genauso interessant wird.

Ein paar Tage bleibt die Tür aber noch zu. Das ist auch gut so, schließlich wollt ihr ja keine unfertigen Geschichten, oder?

Eingang des Hotels im Wasserturm im Schanzenpark, Hamburg
Exklusiv für Frau Tonari... weil wir unlängst davon sprachen :-)

Das letzte Wort für meine Story lautet heute:

Rolltreppe
(Stairway to heaven)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wunderbares 2015!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Story-Pics 2014 #51


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
Schnapp-Wort-Story ohne Namen aus dem letzten Jahr. Was es damit auf sich hat, kann man hier bei Always Sunny nachlesen. Viel Spaß! 
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Kurz vor Schluss noch ein Spruch vom Dalai Lama der mich immer wieder sehr berührt, und den ich deshalb irgendwann mal in ein Bild integriert habe. 

Ich finde, er passt auch gut zu Weihnachten, dem Fest der Liebe...:-)



In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Lieben ein wunderbares, besinnliches und vor allen Dingen friedliches Weihnachten!

Das vorletzte Wort für meine Story lautet:

Weisheit


Sonntag, 14. Dezember 2014

Story-Pics 2014 #50


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
Schnapp-Wort-Story ohne Namen aus dem letzten Jahr. Was es damit auf sich hat, kann man hier bei Always Sunny nachlesen. Viel Spaß! 
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!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 50 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Ich hatte ja in diesem Jahr noch gar keine Lust Weihnachtsplätzchen zu backen, gestern hab ich aber doch mal angefangen.Langsam wird es ja knapp, und ein paar Freunde, die ich immer damit beschenke, haben schon befürchtet, dass sie dieses Mal leer ausgehen :-) 

Bei den Vanillekipferln denke ich immer an meine Mutter. Backen war eins ihrer liebsten Hobbies und sie war darin unschlagbar. Auch wenn sie sonst bei anderen Dingen nicht so akribisch war, bei den Plätzchen gab es keine zwei Meinungen, da sah eins aus wie das andere. Vor allen Dingen die Kipferln. Wie konnte sie sich aufregen, dass ihre Freundinnen das nicht hinkriegten!

Und so lernte ich früh, wie man sie "richtig" formt und, dass das scheinbar irgendwas Lebenswichtiges sein musste. Obwohl ich das seit gefühlten Jahrzehnten im Schlaf kann, sind sie immer noch nicht wirklich perfekt, und jedes Mal sehe ich im Geiste den kritischen Blick meiner Mom. Dabei ist doch die Hauptsache, dass sie schmecken!

Wie kann man das aber auch von mir verlangen, wo ich doch eher immer experimentiere und bewusst eben nicht perfekt sein will...Aber bei den Kipferln bemühe ich mich ihretwegen, und ich finde, sie sehen schon ganz schön gut aus, oder? Jedenfalls ordentlich hingelegt... :-)


Ich denke bei der Backerei immer besonders an meine Mom. Und weil sie uns früher, wenn abends der Himmel rot war, immer erzählt hat, dass die Engel grade Plätzchen backen, bin ich sicher, dass sie jetzt grade da oben in der Himmelsküche steht und nicht anders kann als mitzumachen :-) Deshalb ruf ich mal da hoch:
 "Mama, sei bitte nicht so streng mit den Engelchen!"

Das Wort für meine Story lautet heute:

Perfektion

Sonntag, 7. Dezember 2014

Story-Pics 2014 #49


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
Schnapp-Wort-Story ohne Namen aus dem letzten Jahr. Was es damit auf sich hat, kann man hier bei Always Sunny nachlesen. Viel Spaß! 
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Tadaaaa...
Ich wollte hier gleich mal kurz und schmerzlos die neue Idee für 2015 testen. 
Oder besser gesagt eine der Möglichkeiten. Inzwischen gibt es ja schon mehrere tolle Vorschläge wie man die Mal-Foto-Aktion gestalten könnte.

Ich bin ja eher praktisch und visuell veranlagt und muss immer gleich alles umsetzen und ausprobieren weil ich mir das dann besser vorstellen kann! 

Ich hab euch also was (ab)gemalt: 


Hihi...Jetzt dürft ihr den Begriff mal raten!

Und ob ihr es rauskriegt oder nicht, das hier ist schon mal der Beweis, dass man auch etwas schwierigere Wörter einfach darstellen kann. Vielleicht nimmt das der ein oder anderen (der einzige Mann hier ist uns ja leider abhanden gekommen) ja den Schrecken vor dem Zeichnen. Wie man an der Perspektive sieht kann ich auch nicht besonders zeichnen, auch wenn ich malen kann, aber das ist was ganz anderes. 
Aber ich bin Activity erprobt!  :-)

Die Auflösung gibt es am Ende der Woche damit das Wort für meine Story noch rechtzeitig ankommt! :-) Und jetzt viel Spaß, ich bin ja so gespannt!


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Hier kommt die Auflösung

Danke schön an alle die geraten haben! 
Auch wenn die Beteiligung nicht wirklich groß war, gab es ein paar interessante Tipps :-)

 Ich glaube, es war mehr als schwer, ich hätte es jedenfalls auch nicht erraten. Aber das macht es ja spannend!

Der Begriff kam mir spontan in den Sinn als ich das auf dem linken Foto abgebildete "Zweiglein" gefunden habe. Ein seltenes Exemplar und schwer zu fotografieren...
Und natürlich unverkennbar die Axt!


Und was soll das jetzt sein?
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Es ist ein Haar mit Spliss, ein gespaltenes sozusagen!
Und der Begriff für meine Story lautet deshalb heute:

Haarspalterei



Sonntag, 30. November 2014

Story-Pics 2014 #48


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
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Heute habe ich noch mal was Lustiges gefunden. Jetzt wird es ja langsam eng und man muss sich schon genau überlegen, was man noch in seine Story packen möchte. :-)

Eine mir bekannte Bildhauerin hat diese beiden, hier auf den Fotos noch unfertigen, netten Tierchen erschaffen.



Und hier thronen sie jetzt:


Man kennt solche Torwächter ja meistens in Form von Löwen etc., aber diese Hausbesitzer wollten gerne ihre Lieblingstiere verewigen. Und das sind der Hase und der Eisbär. Ich finde, das ist mal eine witzige und ausgefallene Idee und auf jeden Fall ein Hingucker. 

Ich weiß gar nicht genau, welche Tiere es bei mir wären... :-) 

Das Wort für meine Story lautet heute:

Skulptur


Sonntag, 23. November 2014

Story-Pics 2014 #47


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
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Ich hatte ein paar Tage "Zwangsurlaub" auf dem Land. Der Marder hatte meine Bremsleitungen am Auto angefressen. Zum Glück habe ich es ziemlich schnell gemerkt, das hätte auch anders enden können.
Deshalb hab ich mich der Situation ergeben und geduldig gewartet, bis die Werkstatt Zeit hatte den Schaden zu beheben.
Ich hab es mir abends mit einem Weinchen gemütlich gemacht und bin schön einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen: Stundenlang ins Kaminfeuer starren, ganz ruhig werden und gute Einfälle dabei kriegen :-)
Ich liebe das, da komm ich einfach gut drauf.


Der heutige Begriff für meine Story lautet:

Stimmung

Montag, 17. November 2014

Story-Pics 2014 #46


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
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Bei diesem Blick unlängst aus meinem Fenster wurde mir mal wieder bewusst, was ich selbst alles so angesammelt habe, und ich habe einen neuen Versuch gestartet auszumisten. Man braucht Vieles ja wirklich nicht, aber ich kann mich immer schwer trennen. Immerhin achte ich drauf möglichst nichts Neues, Unnötiges anzuschaffen.


Das heutige Wort für meine Story lautet:

Besitz

Sonntag, 9. November 2014

Story-Pics 2014 #45


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
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In der letzten Woche hab ich diese Seifenblasen gezeigt


Das brachte mich auf die Idee noch mal eins zur deren Entstehung zu zeigen.
Es war einfach wunderbar wie dieser Mann die Leute begeistern konnte und wie gebannt die Kinder ihm zuschauten.


Er machte vor, wie man mit 2 Stöcken und einem dazwischen angebrachten Streifen aus Stoff so schöne Seifenblasen machen kann. Oder auch mit einem riesigen Ring, dann werden sie besonders groß. Leider gibt es davon kein Foto.

"Vormachen" heißt ja auch "demonstrieren", deshalb ist der Begriff für meine Story heute ein Teekesselchen und lautet:

Demonstration


Damit noch viele Kinder Seifenblasen bestaunen können!
:-)




Sonntag, 2. November 2014

Story-Pics 2014 #44


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
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Gestern war hier das reinste Frühlingswetter und das Thermometer zeigte 19 Grad. Noch mal Sonne satt, einfach herrlich! Und heute sieht es auch schon wieder sehr nach einer Wiederholung aus.

Dazu passt jetzt von der Stimmung her doch noch dieses Sommer-Foto, das ich eigentlich für dieses Jahr schon aussortiert hatte. 



Ich freue mich aber, dass nun die 
Seifenblasen
doch noch in meiner Story landen!


Sonntag, 26. Oktober 2014

Story Pics 2014 #43


Story-Pics 2014 ist die Folgeaktion der erfolgreichen
Schnapp-Wort-Story ohne Namen aus dem letzten Jahr. Was es damit auf sich hat, kann man hier bei Always Sunny nachlesen. Viel Spaß! 
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So gaaanz langsam tauche ich wieder aus der Versenkung auf und es geht mir besser. 
An dieser Stelle lieben Dank für all die guten Besserungswünsche (was für ein Wort)!

Ich glaube, ich hatte so einen Nachholbedarf an Ruhe und Schlaf, dass das einfach nötig war. In Zukunft könnte man das allerdings etwas angenehmer regeln :-)

Auf besonderen Wunsch, und weil ja gerade das Thema Kunst hier aktuell war, setze ich das gleich noch mal etwas fort und zeige euch ein paar Ausschnitte meiner Bilder. 

Die Qualität ist nicht so toll, was aber auch daran liegt, dass ich die Werke mehr oder weniger immer nur "knipse". Um gute Fotos zu machen muss man schon richtigen Aufwand betreiben. Am besten wäre es natürlich mit Tageslicht, aber das blieb bei einem einmaligen Versuch die Bilder in den Garten zu schleppen. Sie sind relativ groß und schwer, denn ich male meistens auf Holzplatten (Spanplatten, MDF etc). Mein Pinsel ist hauptsächlich ein Spachtel. So entstehen auch die reduzierten, eher archaischen Formen. Es sind immer viele Farben (Wandfarbe, Acryl, Pigmentfarbe) übereinander geschichtet.

Hier ist also eure Fantasie gefragt um die Farben so leuchten zu lassen wie im Original :-)


Neben der Malerei liebe ich es Objekte zu bauen, weshalb ich jedes Material sammle. Mit Vorliebe solches, das andere entsorgen. Weil mein Umfeld das weiß, werde ich ständig mit Dingen beglückt, die inzwischen ein eigenes Zimmer füllen. Womit ich langsam gar nicht mehr sooo glücklich bin...
Dann gibt es da noch meine Glasperlenmacherei und die Schmuckproduktion (vorübergehend eingemottet aber auf keinen Fall eingestellt), das Arbeiten mit Ton und natürlich mein experimentelles Filzen. Und manchmal schreib ich dann noch Gedichte und so was, oder seit 1 Jahr was bei Story-Pics :-) 

Hört sich viel an, ist auch viel, aber alles hat immer seine Zeit. Ich brauche die Herausforderung und Abwechslung,sonst wird es langweilig, und ich probiere gerne neue Dinge aus. Egal was es ist, es muss Spaß machen. 

Der heutige Begriff für meine Story lautet: 

Kreativität