Samstag, 13. April 2013

Macarons

Ich hab eine ganz lange Liste mit Rezepten, die ich unbedingt ausprobieren möchte, aber statt sie abzuarbeiten wird sie immer länger weil ich ständig überall so tolle, leckere Sachen sehe...

An oberster Stelle stehen schon länger Macarons, diese himmlischen französischen Plätzchen, die man gar nicht Plätzchen nennen kann, und erstrecht nicht Kekse. Ich sag mal: Patisserieteilchen.

Ich hab es immer wieder aufgeschoben, denn sie zu backen ist angeblich eine echte Herausforderung. Und genau danach war mir heute!
In so einem Fall denke ich dann immer: wenn sie nix werden, probier ich es nie wieder, und wenn sie gelingen, wird sich mein Umfeld in der nächsten Zeit über meine weiteren Versuche freuen, denn alleine kann ich sie nicht verspeisen, auch wenn sie süchtig machen.

Ich hab also den Teig gerührt, war gar nicht so schwer, hab mir dann einen Stuhl vor den Backofen geschoben, hineingestarrt und mit den Teighäufchen geredet: "Schön aufgehen, kommt schon,  Füßchen bilden, ja, super, es klappt, juchhu, herrlich, noch etwas höher, ja, perfekt...". Gut, dass niemand zu Hause war, und dass die Backzeit nur 12 Minuten beträgt!
Nach dem Erkalten die Schokocreme rein, ab in den Kühlschrank und nach einer halben Stunde schon mal einen probieren...und noch einen...jetzt kommt ja hoffentlich grade niemand nach Hause...

Eigentlich sind sie ja bunt, aber ich hatte keine Farbe da, und Naturbeige mit Schokobraun geht auch, und schmecken tun sie so oder so! Hach, bin ich stolz, für den ersten Versuch nicht schlecht, oder?

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